Zielgruppen

Zielgruppenforschung

Ein intellektuell-rationales Verständnis der Konsumenten vermitteln wir durch unsere Berichte, Schaubilder, Sprache. Ein intuitiv-anschauliches Verständnis vermitteln wir durch Zielgruppenfilme. Oder indem wir gemeinsam mit Auftraggebern die Konsumenten besuchen.

 

Auf alle Fälle ist es sinnvoll, sich genau zu überlegen, was man über die Zielgruppe herausbekommen möchte:

  • Motive. Produkte und Marken sind Lösungen für spezifische Bedürfnis-Konstellationen in bestimmten Situationen. Beispielsweise entspricht ein äußerst erfolgreiches Nahrungsmittel-Produkt exakt den mittäglichen Bedürfnissen von Müttern: Es schmeckt den Kindern ausgezeichnet und sorgt trotzdem für ein reines Gesundheitsgewissen bei der Mutter (altruistischer Pol). Und durch einen hohen Convenience-Grad begünstigt es Aktivitäten jenseits der Mutterrolle (egoistischer Pol).
  • Lebensstil. Eine zeitgemäße Optik ist für eine Marke unverzichtbar. Was den Zielgruppengeschmack ausmacht, sieht man am besten in deren Wohnungen. Ein puristischer Relaunch verbietet sich für eine Marke, wenn wir bei ihren Stammverwendern Hirschgeweihe, Engel, Setzkästen und Prozellan-Ensembles sehen.
  • Receptivity Moments. Zunehmend stellt sich die Frage, in welchen Momenten die Konsumenten tatsächlich empfänglich sind für Markenkommunikation. Durch ethnologische Forschung finden wir heraus, dass die eine Zielgruppe fast nur am Postkartenständer vor Plattenläden ansprechbar ist, eine andere Zielgruppe nur beim unvermeindlichen Warten an Bushaltestellen.