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Weichheit - Wer verstehen will, muss nett sein.

Es gibt keine einfachen Siege mehr, wenn fast jedes Bedürfnis gestillt ist. Daher ist ein tiefes Verständnis der Konsumenten durch qualitative Marktforschung so wichtig. Um Konsumenten zu verstehen, werden wir zum Spion im Kostüm eines Teddybären:

 

  • In der Befragung öffnen wir die Konsumenten durch eine warme Grundhaltung, wertschätzendes Interesse und einfühlendes Nachfragen. Das entspricht den Regeln der Gesprächspsychotherapie. Echte Empathie ist der Königsweg bei der Suche nach versteckten, heimlichen Motiven.
  • Unverzichtbar ist aber auch die nüchterne Interpretation von Widersprüchen, Sprachphänomenen, Mimik, Gestik, Auftreten und Kleidung.

 

Ein Beispiel: Den Wahrheitsgehalt der Aussage "Ich ernähre mich sehr gesund" erkennen wir unter anderem an der Wortmelodie, am Blick und am Körperumfang. Häufig sehen wir eine Mischung aus Stolz und Verlegenheit. Diese emotionale Textur gilt es dann analytisch zu deuten. Noch besser aber ist: Der Konsument deutet sich in der Befragung selbst.


Der gute Befragte befindet sich auf einer Reise nach Innen.


Kaufentscheidungen sind zu großen Teilen unbewusst bestimmt. Daher lassen wir die Konsumenten Kontakt aufnehmen zu Schichten ihres Bewusstseins, die sie im Alltag ausblenden.

 

  • Wir pflegen die Kunst des sanften Bohrens. Wir fragen flexibel und lassen nicht locker. Ziel ist, dass die Befragten sich selbst besser kennenlernen. Und wir sie.
  • Wir nutzen eine Vielzahl assoziativer, imaginativer und projektiver Techniken. Um ein Markenerlebnis abzubilden, lassen wir Fotos auswählen, Fabelwesen malen oder Geschichten schreiben.
  • Wir dynamisieren Gruppen, so dass ein Klima wechselseitiger Inspiration und facettenreicher Innenschau entsteht. Nicht nur in Einzelinterviews kann psychologisch tief geforscht werden.