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Wagemut - Wer etwas begreifen will, muss nahe heran gehen.

Im Marktforschungsstudio befindet sich der Konsument nicht am Ort der Entscheidung. Er muss dort sein Leben verbal rekonstruieren, er ist herausgerissen aus unwillkürlich ablaufenden Gewohnheiten. Qualitative Studioforschung ist nicht immer das Mittel der Wahl.

 

Wenn es notwendig ist, stürzen wir uns wagemutig ins pralle Leben der Konsumenten, um dort nach erfolgsversprechenden Insights zu fahnden. Zugegeben: Bisher waren wir noch nicht so konsequent wie die brasilianische Kollegin, die einen Monat in der Hütte einer indischen Familie verbrachte.

 

Aber immerhin trauten wir uns schon ganze Tage in Hamburger Problemviertel oder Kölner Vorstadtvillen. Wir haben schon in Reitställen, Spielzeugläden oder auf Journalistenpartys geforscht.

 

Ethnographische Methoden bilden wahres Leben ab.

Sehr populär bei unseren Auftraggebern sind Konsumentensafaris und Zielgruppenfilme. Beide Methoden sorgen für lebensechte Insights, beide schulen die Intuition, beide machen Spaß.

  • Konsumentensafaris: Zusammen mit unseren Auftraggebern verbringen wir einige Stunden im Alltag der Konsumenten. Beispielsweise besuchen wir sie zu Hause, gucken in ihre Schränke und kochen vielleicht etwas zusammen. Auf alle Fälle beobachten und befragen wir sie. Konsumentensafaris können auch Shoppingtrips sein oder Sportplatzbesuche.
  • Zielgruppen- oder Markenfilme: Wir filmen den Konsumentenalltag mit der Kamera. Zu Hause oder unterwegs. Nur zwei Stunden oder ganze Tage. Wir führen zwischendurch qualitative Interviews durch und schneiden dann Statements, Impressionen und Musik zu einem Film.

 

 

Methodische Vielfalt und Flexibilität muss sein.

 

Jedes Projekt verdient einen individuellen methodischen Zuschnitt. Gegebenenfalls holen wir uns auch Hilfe von Experten ins Haus, die etwas besser können als wir. Beispielsweise Experten für Eye-Tracking. Diese Experten messen für uns, wo Ihre Kunden am Point-of-Sale hingucken. Wir analysieren, was währenddessen in der Konsumentenseele vorgeht.

 

Wir führen auch Online- oder Blogforschung durch, wenn die Fragestellung es erlaubt. Im Allgemeinen haben wir es aber lieber, wenn uns der Konsument gegenübersitzt. Unsere Stärke ist der Blick hinter die Meinungsfassaden. Im unmittelbaren Kontakt zum Konsumenten wird er möglich.