Nicht nur die Psychologie, Ethnographie und Linguistik verhelfen zu einem ganzheitlichen Verständnis des komplexen Verbrauchers, sondern auch Trendforschung, Philosophie oder Kunst. Durch die Anwendung mehrerer Disziplinen können wir Ihnen beispielsweise sagen:
Wir glauben, dass alle rationalen und irrationalen, alle individuellen und gesellschaftlichen Einflüsse auf Konsumverhalten beachtet und analysiert werden müssen. Mit allen Mitteln.
Wir teilen die Auffassung der modernen Erkenntnistheorie: Ein Forschungsergebnis ist dann reich, tief und ganzheitlich, wenn der Forscher im Stande ist, die theoretische Perspektive zu wechseln.
Leider fühlen sich viele Marktforscher einer einzelnen (psychologischen) Denkschule verpflichtet (z.B. Neuropsychologie oder Morphologie). Das ist nicht unbedenklich. Denn diese Schulen haben ein bestimmtes Menschenbild, fokussieren daher einzelne psychische Phänomene und nutzen einen eingeschränkten Begriffskatalog.
Der Volksmund drückt die Gefahr theoriegeleiteter falscher Erkenntnis so aus: Wenn man ein Hammer ist, sieht alles aus wie ein Nagel.
Die Suche nach erfolgversprechenden Insights ist schwer. Denn Verbraucherseelen sind abgründig, komplex und widersprüchlich. Aber Verbraucher sind nicht nur unbewusst Getriebene.
Manchmal sind sie einfach nur trend-, genuss- oder preisorientiert. Wenn man das nicht für möglich hält, können verkopfte Marketingstrategien resultieren: Diese funktionieren nur am Reißbrett, nicht im Alltag.